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Paulshöhe Schwerin

Die Paulshöhe im Schweriner Stadtteil Ostorf soll ab 2022 ein Wohngebiet werden. Bereits im Dezember 2010 beschloss die Stadtvertretung die Verlagerung des Fußballsports von der Paulshöhe in den künftigen Sportpark Lankow. Die betroffenen Vereine (auch SG Dynamo) stimmten dem Umzug in den Stadtteil Lankow vorher zu. Im Jahr 2018 wurde nach langer Diskussion der Beschluss zur Aufstellung des Bebauungsplans "Wohnpark Paulshöhe" gefasst. Für mehr Bürgerbeiteiligung wurde ein sogeganntes Dialogforum mit acht ausgelosten Teilnehmern durchgeführt, welches erste Anregungen geben und Vorschläge zur künftigen Bebauung der Paulshöhe erarbeiten sollte. Derzeit beraten die Kommunalpolitiker über die Empfehlungen des Dialogforums. Der Schweriner Hauptausschuss wird voraussichtlich im zweiten Quartal 2021 abschließend entscheiden, auf welcher Basis die Bebauung weiter geplant werden soll. (siehe Beschlussvorlage 00566/2020)

Stadtvertreterin Gröger (ASK) beantragt Verzicht auf Wohnbebauung und Erhalt des Fußballplatzes

Stadtvertretung
14.04.2021

Die fraktionslose Stadtvertreterin Anita Gröger (ASK) beantragt, dass auf eine Wohnbebauung im Wohnpark Paulshöhe weitestgehend verzichtet wird, dass der Fußballplatz erhalten bleiben und die Waldorfschule ein Erbbaurecht auf der Paulshöhe bekommen solle. Dabei bezieht sie sich auf angebliche Empfehlungen des Dialogforums, die so gar nicht vorgeschlagen wurden.

In ihrem Antrag schreibt Frau Gröger, dass nach den Empfehlungen des Dialogforums eine Dreiteilung der Gesamtfläche auf der Paulshöhe zwischen Waldorfschule, ligafähigem Fußballplatz und Wohnbebauung vorgeschlagen worden sei. Doch das ist falsch.

Zwar hat sich das Dialogforum tatsächlich für einen Schulstandort auf der Paulshöhe ausgesprochen, aber die Waldorfschule nur als einen möglichen Betreiber genannt. Wörtlich steht unter Punkt 7 der Empfehlung: "Im neuen Quartier soll ein offener Schul-Campus entstehen, z.B. der Waldorf Schule".

Der Erhalt des Fußballplatzes für weitere Ligaspiele ist ebensowenig in den Empfehlungen des Dialogforums enthalten. Vielmehr wurde eine öffentlich zugängliche Grün- und Bewegungsfläche vorgeschlagen. Ein Erhalt des Fußballplatzes für Ligaspiele war vom Dialogforum nicht vorgesehen. Wörtlich steht unter Punkt 9: Der bisherige Fußballplatz solle "zu einer zeitgemäßen multifunktional nutzbaren Grün- und Bewegungsfläche – auch für Schul-, Vereins- und Freizeitsport - umgestaltet werden".

Frau Gröger meint in ihrem Antrag, "es wäre ein Schlag ins Gesicht der Zivilgesellschaft, die Vorschläge des Dialogforums bei der Entscheidung über die künftige Nutzung nicht zu berücksichtigen". persönliche Anmerkung dazu: Man sollte die Anregungen und Vorschläge solch eines Gremiums nicht beliebig auslegen und verdrehen. Zudem wäre es wohl auch ein Schlag ins Gesicht der Schweriner Wählerinnen und Wähler, wenn eine kleine nicht demokratisch legitimierte Gruppe anstelle der demokratisch gewählten Stadtvertretung über wichtige bauliche Entwicklungen in unserer Stadt entscheidet.

 

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Bebauungsplan 106 Wohnpark Paulshöhe Schwerin