Dialogforum

zum Bebauungsplan "Wohnpark Paulshöhe“ 

Dialogforum Wohnpark Paulshöhe Schwerin
Quelle: Protokoll Dialogforum erste Sitzung am 15.09.2020

Das Dialogforum sollte die städtebaulichen Planungsziele festelegen - zum Beispiel:

  • Art der Bebauung: In welchem Umfang soll eine Wohnbebauung erfolgen und in welchem Umfang können die Interessen der im Stadtteil ansässigen Bildungseinrichtungen und Sportvereine berücksichtigt werden?
  • Maß der Wohnbebauung: Welches Maß der baulichen Nutzung ist ortsbezogen und wie können sozial gemischte Bevölkerungsstrukturen erreicht werden?
  • Verkehrliche Erschließung: Wie kann das Plangebiet verkehrlich erschlossen werden?
  • Sonstige Planungsziele: In welchem Umfang können öffentliche Belange wie Baukultur und Klimaschutz berücksichtigt werden?
  • Realisierung der Planung: Welche Optionen hat die Landeshauptstadt Schwerin unter Berücksichtigung ihrer finanziellen und personellen Ressourcen zur Realisierung der Planung?

Das Gremium setzte sich aus folgenden Personen zusammen: 

  1. Herrn Steffen Laser (Geschäftsführer des Verbandes norddeutscher Wohnungsunternehmen Landesverband Mecklenburg-Vorpommern e. V.)
  2. Frau Betina Jäger (Geschäftsführerin der Waldorfschule)
  3. Herrn Miachael Nowack (Geschäftsführer der Kanurenngemeinschaft)
  4. Herrn Ramon Teller (Anwohner des Schlossgartens)
  5. Herrn Clemens Paulsen (Anwohner des Schlossgartens) - als Ersatz für Jasmin T.
  6. Frau Yvonne Tietz (Anwohnerin des Schlossgartens)
  7. Frau Annemarie Garben (Bürgerin der Stadt Schwerin)
  8. Herrn Christoph Bai (Bürger der Stadt Schwerin)
  9. Herrn David Ahrens (Bürger der Stadt Schwerin)
  10. Herrn Stephan Martini (Bürger der Stadt Schwerin)
  11. Herrn Torsten Berges (Bürger der Stadt Schwerin)
  12. Herrn Peter Cords (Bürger der Stadt Schwerin) nahm nur an der Auftaktsitzung teil.

Die drei TeilnehmerInnen aus dem Schlossgartenviertel und die sechs TeilnehmerInnen aus anderen Schweriner Stadtteilen wurden am 1. September 2020 öffentlich ausgelost. Von Seiten der Schweriner Stadtverwaltung nahm der Fachdienst „Stadtentwicklung und Wirtschaft“ am Dialogforum teil.

 


In der ersten Sitzung des Dialogforum zum Bebauungsplan "Wohnpark Paulshöhe" stellen sich die Teilnehmer untereinander vor und besprachen vorerst nur die Grundlagen. Die Teilnehmenden einigen sich darauf, während des Dialogverfahrens keine öffentlichen Statements (u.a. Presse, Social Media/ Facebook) zum laufenden Dialog zu tätigen.


In der zweiten Sitzung wurden Leitideen und Anforderungen an das neue Quartier diskutiert aber noch keine Entscheidungen getroffen. Als gemeinsame Anliegen definierten die Teilnehmer den Wunsch nach „mehr als nur Wohnen“ sowie die Funktion als „Treffpunkt für den Stadtteil insgesamt“. Zudem wurden mögliche Probleme, wie die Erschließung der Paulshöhe thematisiert.


Thema der dritten Sitzung des Dialogforums am 13. Oktober war die „Erschließung und Nutzungsstruktur“ des Bebauungsplangebietes.


In der vierten Sitzung diskutierten die Teilnehmer über fünf Bebauungs-Varianten, die sich kaum vonmeinander unterschieden und jeweils den größten Anteil der Fläche für die Waldorfschule vorsahen.


Die fünfte Sitzung fand online statt. Die Teilnehmer konkretisierten zwei der bisher diskutierten Varianten zur Flächenverteilung. Die Waldorfschule präsentierte den Plan eines Münchner Waldorf-Architekten zur Bebauung des gesamten Fläche und schlug sich dabei selbst als Träger bzw. Eigentümer des gesamten Quartiers vor. Außerdem erläuterte ein von einem der Teilnehmer mitgegründter Verein seine Pläne zum Erhalt des Fußballplatzes.


In der sechsten und letzten Sitzung des Dialogforums wurden die Empfehlungen an die Schweriner Kommunalpolitiker zur künftigen Bebauung des Bebaungsplangebietes "Wohnpark Paulshöhe" abschließend formuliert. 


 

 

Obwohl der Sportplatz Paulshöhe selbst nicht unter Denkmalschutz steht, ist bei der zukünftigen Bebauung unter anderem die  Verordnung über den Denkmalbereich „Stadt Schwerin – Ostorfer Hals“ zu beachten. Im Geltungsbereich der Verordnung sind der historische Stadtgrundriss und das historische Erscheinungsbild geschützt.